Barrierefreies Webdesign beginnt in der Gestaltung, nicht erst im Code. Kontraste, Schriftgrößen, Abstände, Bedienelemente und die Reihenfolge der Inhalte entscheiden darüber, ob Menschen mit Seh-, Hör-, Motorik- oder Konzentrationseinschränkungen eine Seite nutzen können. Das gilt für helle und dunkle Darstellung gleichermaßen. Barrierefreiheit beginnt in der Konzeption und nicht erst beim Nachbessern, denn nachträgliche Korrekturen sind aufwendiger und bleiben oft Stückwerk.
In der Praxis zeigt sich Barrierefreiheit an unscheinbaren Stellen: ein Formular, dessen Felder beschriftet sind, ein Menü, das sich per Tastatur öffnen lässt, ein Fokusrahmen, der auch im Dunkelmodus sichtbar bleibt, ein Video mit Untertiteln. Solche Entscheidungen fallen im Entwurf, nicht erst bei der Programmierung. Geprüft wird mit Tastatur, Screenreader und Zoom, ergänzt durch automatische Werkzeuge, die allerdings nur einen Teil der Probleme finden.
Ich entwerfe Websites von Beginn an barrierefrei und überarbeite bestehende Seiten Schritt für Schritt: zuerst die Hürden mit der größten Wirkung, dann der Feinschliff. Gestaltung, Struktur und Technik entstehen dabei aus einer Hand, wodurch Barrierefreiheit kein nachträglicher Aufsatz wird. Meine Beiträge zeigen, wie Gestaltung, Struktur und Code zusammenwirken, und geben Ihnen Maßstäbe an die Hand, um Angebote und Ergebnisse einzuordnen.